Serie, 13 x 30min, DigiBeta 16:9
Im Deutschkurs von Susanne (Andrea Nürnberger) an der Volkshochschule kommen Kursteilnehmer aus den verschiedensten Ländern regelmäßig zu den Unterrichtsstunden zusammen.
Die unterhaltsame fiktionale Serie thematisiert auch oft die Kleinigkeiten des Alltags, die Hürden, die es zu überwinden gilt, wenn jedes Telefonat zu einer Herausforderung wird, wenn man zum Außenseiter wird, weil man die Sprache nicht so gut beherrscht. Wie gehen Familien mit völlig veränderten Lebensumständen um, die sie aus ihrer Heimat bislang nicht kannten? Was passiert, wenn sich das Rollenverhältnis nach und nach ändert, wenn z.B. in traditionell türkischen Familien die Frau im Laufe der Zeit um mehr Freitheit und Anerkennung ringt? Wenn die eigenen Kinder gar keinen Bezug mehr zu der für sie fremden "Heimat" haben, sondern sich als Deutsche fühlen?
Fatma, Carol, Salim und Boris nehmen uns mit zu sich nach Hause, wir erleben privates Glück, Tragödien und familiärer Zerwürfnisse. Wir werden Zeuge der Erfolge, die sich nach und nach einstellen. Die Protagonisten lassen uns mitfühlen und mitleben. In amüsanten und kritischen Augeblicken wird dem Zuseher vermittelt, was es heißt, sich in Deutschland einzuleben.
Deutschunterricht an der VHS
"Deutsch Klasse" will sowohl ausländische Mitbürger als auch deutsche Zuschauer ansprechen. Die Serie klärt auf, indem sie erklärt. Sie soll zum gegenseitigen kulturellen Selbstverständnis beitragen. Dadurch, dass hier das Leben türkischer Familien, russicher Spätaussiedler oder von Flüchtlingen aus dem Irak hautnah dargestellt wird, bekommen die Zuschauer einen Einblick in die Kultur und den Alltag dieser Bevölkerungsgruppen und können so Berührungsängste und Vorurteile abbauen. Ausländischen Mitbürgern macht sie Mut, die deutsche Sprache zu erlernen: Die Protagonisten erkennen, dass das Leben mit Deutschkenntnissen in einem zunächst fremden Land viel einfacher wird, und dass sie erst durch die Sprache in Deutschland richtig ankommen, ohne ihre Wurzeln dadurch vergessen oder ver-leugnen zu müssen.
Didaktisches Konzept:
Neben der Schilderung individueller Schicksale und Lebensgeschichten thematisieren in jeder Folge kurze Episoden konkrete Alltagsprobleme. Aus diesen Handlungs-elementen wird zur Zeit ein Sprachkurs entwickelt. Die didaktische Aufarbeitung der Serie soll im Sprachunterreicht an Volkshochschulen und anderen Bildungsträgern zum Einsatz kommen. Der Klett-Verlag und TR-Verlagsunion entwickeln hierzu das Unterrichtsmaterial und die Lehrbücher.
Die 13 Folgen wurden unter der Regie und Federführung von Dominik Wessely sowie Volker Schmidt und Juri Köster gedreht. In allen Entwicklungsphasen standen zahlreiche namhafte Institutionen (z. B. Goethe-Institut, Volkshochschulverband und diverse Ministerien), beratend zur Seit, die die konzeptionelle Entwicklung begleitet haben.
Stabliste
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Darsteller:
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Andrea Nürnberger, Lale Yanik
Carol Oduor Puster, Aykut Kayacik
Otana Mirza, Erman Okay,
Jurij Rosstalnyj u.v.m.
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Redaktion:
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Jörg Lösel (BR-alpha)
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Buch:
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Dominik Wessely, Michael Freund
Ulrich Bendele, Doris Jahn
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Regie:
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Dominik Wessely, Juri Köster, Volker Schmidt
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Regieassistenz:
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Florian Iwersen, Udo Müller, Friedemann Roll
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Kamera:
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Christof Oefelein
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Kameraassistenz:
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Bernhard Watzek
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Ton:
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Alexander von Zündt
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Tonassistenz:
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Bastian Huber
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Ausstattung:
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Maximilian Lange
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Innenarchitekt:
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Matthias Jahn
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Innenrequisite:
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Monika Moritz
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Konzeption Kostüm:
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Zizi Lehner
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Garderobe:
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Theresa-Anne Luther
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Maske:
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Kerstin Stattmann, Elke Lebender
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Musik:
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Chris "Oz" Orzechowski
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Schnitt:
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Katja Hahn, Anja Pohl, Magnus Froböse
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Dramaturgie:
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Su Turhan
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Aufnahmeleitung:
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Susanne Hildebrand
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Set-Aufnahmeleitung:
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Ben Föhr
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Produktionsassistenz:
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Alexandra Wonko
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Filmgeschäftsführung:
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Martina Voglmeier
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Presse:
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Claudia Jünger
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Produktionsleitung:
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Mario Stefan
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Herstellungsleitung:
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Alecsander Faroga
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Producer:
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Golli Marboe
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Produzent:
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Martin Choroba
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